Kundenspezifische LNG-Kleinanlagen oder LNG-Verflüssigungsanlagen mit einer Kapazität von 0,7 bis 3,5 Millionen Standardkubikfuß pro Tag (MMSCFD).

Kurzbeschreibung:

● Ausgereifter und zuverlässiger Prozess
● Geringer Energieverbrauch bei der Verflüssigung
● Kufenmontierte Geräte mit geringer Stellfläche
● Einfache Installation und Transport
● Modulares Design


Produktdetails

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Flüssigerdgas (LNG) ist Erdgas, hauptsächlich Methan, das zur einfacheren und sichereren Lagerung und zum Transport verflüssigt wurde. Es hat etwa 1/600 des Volumens von gasförmigem Erdgas.

Wir bieten Erdgasverflüssigungsanlagen im Mikro- und Kleinmaßstab an. Die Anlagenkapazität reicht von 13 bis über 200 Tonnen LNG pro Tag (18.000 bis 300.000 Nm³).3/D).

Zufuhrgas:

  • ● Unerschlossene Gasfelder

  • ● Begleitgas / abgefackeltes Gas

  • ● Biogas

  • ● Pipelinegas

Eine vollständige LNG-Verflüssigungsanlage umfasst drei Systeme: das Prozesssystem, das Instrumentierungs- und Steuerungssystem sowie das Versorgungssystem. Je nach Art der Luftquelle kann dieses System angepasst werden.

Je nach den Gegebenheiten der Gasquelle wählen wir das beste Verfahren und das wirtschaftlichste Konzept, um den unterschiedlichen Kundenanforderungen gerecht zu werden. Die auf einem Rahmen montierten Anlagen erleichtern Transport und Installation.

1. Prozesssystem

Das zugeführte Erdgas wird nach Filtration, Trennung, Druckregulierung und Messung unter Druck gesetzt und gelangt dann in die Erdgasvorbehandlungsanlage. Nach der CO₂-Entfernung…2, H2S ,Hg, H2Sauerstoff und schwere Kohlenwasserstoffe werden abgetrennt und gelangen in die Verflüssigungs-Kaltkammer. Dort wird das Gas im Plattenwärmetauscher gekühlt, nach der Verflüssigung denitrifiziert und anschließend unterkühlt, gedrosselt und in den Entspannungstank geflasht. Schließlich gelangt die abgetrennte flüssige Phase als LNG-Produkt in den LNG-Speichertank.

Das Flussdiagramm der auf einem Rahmen montierten LNG-Anlage sieht wie folgt aus:

Blockdiagramm für eine LNG-Anlage

Das Prozesssystem einer kryogenen LNG-Anlage umfasst:

  • ● Zufuhrgasfiltrations-, Trenn-, Druckregelungs- und Dosiereinheit;

  • ● Speisegas-Druckerhöhungseinheit

  • ● Vorbehandlungseinheit (einschließlichEntsäuerung,Dehydrationund Entfernung von schweren Kohlenwasserstoffen, Quecksilber und Staub);

  • ● MR-Proportionierungseinheit und MR-Kompressionszykluseinheit;

  • ● LNG-Verflüssigungsanlage (einschließlich Denitrifikationsanlage);

1.1 Merkmale des Prozesssystems

1.1.1 Vorbehandlungseinheit für Speisegas

Das Verfahren der Speisegasvorbehandlungsanlage weist folgende Merkmale auf:

  • Entsäuerung mit MDEA-Lösungzeichnet sich durch geringe Schaumbildung, niedrige Korrosivität und geringen Aminverlust aus.

  • Molekularsieb-Adsorptionwird zur Tiefenentwässerung eingesetzt und weist auch bei niedrigem Wasserdampfpartialdruck noch eine hohe Adsorptionskapazität auf.

  • ● Die Verwendung von schwefelimprägnierter Aktivkohle zur Quecksilberentfernung ist kostengünstig. Quecksilber reagiert mit dem Schwefel auf der schwefelimprägnierten Aktivkohle zu Quecksilbersulfid, das an der Aktivkohle adsorbiert wird und so die Quecksilberentfernung bewirkt.

  • ● Präzisionsfilterelemente können Molekularsieb- und Aktivkohlestaub unter 5 μm filtern.

1.1.2 Verflüssigungs- und Kühleinheit

Das gewählte Verfahren für die Verflüssigung und Kälteanlage ist die MRC-Kältetechnik (Mixed Refrigerant), die sich durch einen geringen Energieverbrauch auszeichnet. Dieses Verfahren weist den niedrigsten Energieverbrauch aller gängigen Kälteverfahren auf und ermöglicht so eine wettbewerbsfähige Produktpreisgestaltung. Die Kältemitteldosiereinheit arbeitet weitgehend unabhängig von der Verdichtungseinheit. Im Betrieb füllt die Dosiereinheit die Verdichtungseinheit mit Kältemittel auf und gewährleistet so deren stabilen Betriebszustand. Nach dem Abschalten der Anlage kann die Dosiereinheit das Kältemittel aus dem Hochdruckbereich der Verdichtungseinheit speichern, ohne es abzulassen. Dies spart nicht nur Kältemittel, sondern verkürzt auch die Anlaufzeit beim nächsten Start.

Alle Ventile im Kältekasten sind verschweißt, und es gibt keine Flanschverbindungen im Kältekasten, um mögliche Leckagestellen zu minimieren.

1.2 Hauptausrüstung jeder Einheit

 

S/N

Name der Einheit

Hauptausrüstung

1

Speisegasfiltrations-, Trenn- und Regelungseinheit

Speisegasfilter, Durchflussmesser, Druckregler, Speisegaskompressor

2

Vorbehandlungseinheit

Entsäuerungseinheit

Absorber und Regenerator

Dehydratisierungseinheit

Adsorptionsturm, Regenerationserhitzer, Regenerationsgaskühler und Regenerationsgasabscheider

Schweröl-Entfernungseinheit

Adsorptionsturm

Quecksilberentfernungs- und Filtrationseinheit

Quecksilberentferner und Staubfilter

3

Verflüssigungseinheit

Kältebox, Plattenwärmetauscher, Separator, Denitrifikationsturm

4

Kältemittelgemisch

Kältemittelumwälzkompressor und Kältemittel-Probenbehälter

5

LNG-Verladeeinheit

Ladesystem

6

Moor-Sanierungseinheit

Moorregenerator

 

2. Instrumentensteuerungssystem

Um den Produktionsprozess der gesamten Anlagengruppe effektiv zu überwachen und einen zuverlässigen, komfortablen Betrieb und eine einfache Wartung zu gewährleisten, umfasst das Instrumentensteuerungssystem im Wesentlichen Folgendes:

Verteiltes Steuerungssystem (DCS)

Sicherheitsinstrumentensystem (SIS)

Brandmelde- und Gaswarnsystem (FGS)

Videoüberwachung (CCTV)

Analysesystem

Hochpräzise Instrumente (Durchflussmesser, Analysator, Thermometer, Manometer) erfüllen die Prozessanforderungen. Das System bietet umfassende Konfigurations-, Inbetriebnahme- und Überwachungsfunktionen, darunter Prozessdatenerfassung, Regelung, Überwachung des Betriebszustands der Anlagen, Alarmverriegelung und -service, Echtzeit-Datenverarbeitung und -anzeige, Trendanalyse, grafische Darstellung, Betriebsprotokollierung und weitere Funktionen. Im Notfall in der Produktionsanlage oder bei Auslösung eines Alarms durch das FGS-System sendet das SIS ein Schutzverriegelungssignal zum Schutz der Anlagen vor Ort, und das FGS-System alarmiert gleichzeitig die örtliche Feuerwehr.

3. Versorgungssystem

Dieses System umfasst im Wesentlichen: eine Instrumentenluftanlage, eine Stickstoffanlage, eine Wärmeträgerölanlage, eine Entsalzungsanlage und eine Kühlwasseranlage.

4. Vergleich und Auswahl der Prozesstechnologie

Der Prozess der Erdgasverflüssigung umfasst die Vorbehandlung (Reinigung) des Rohgases, die Verflüssigung (oder LNG-Verflüssigungsanlage), die Kältemittelzirkulation und Kompression, die Produktlagerung, die Verladung und Hilfssysteme usw. Der Hauptprozess besteht aus der Reinigung des Rohgases und der Verflüssigung des gereinigten Gases.

Auswahl des Erdgasreinigungsverfahrens

Erdgas muss als Rohgas vor der Verflüssigung gründlich gereinigt werden. Dabei werden saure Gase, Wasser und Verunreinigungen wie H₂S, CO₂, H₂O, Hg und aromatische Kohlenwasserstoffe entfernt, um Verstopfungen und Korrosion von Anlagen und Rohrleitungen durch Einfrieren bei niedrigen Temperaturen zu vermeiden. Die folgende Tabelle listet die Vorbehandlungsstandards und die maximal zulässigen Verunreinigungen im Rohgas für LNG-Anlagen auf.

Maximal zulässiger Verunreinigungsgehalt des LNG-Zulaufgases

Verunreinigung Inhaltsbeschränkung Basis
H₂O A (Die Löslichkeitsgrenze darf überschritten werden, ohne dass die Ausbeute dadurch eingeschränkt wird)
CO2 50~100ppmV B (Grenzlöslichkeit)
H2S C (technische Produktanforderungen)
Gesamtschwefelgehalt 10–50 mg/Nm³ C
Quecksilber A
Aromatische Kohlenwasserstoffe ≤10 ppmV A oder B
Gesamte naphthenische Kohlenwasserstoffe ≤10 ppmV A oder B

 

 

 

 

 

 

 

 


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