Auslegungsbedingungen
Stromversorgungsbedingungen
Entsprechend der elektrischen Last des Projekts schlägt unser Unternehmen die Installation von 18 MW vor. Gasgeneratorsätze+6 Booster- und Transformator-Einheiten (containerisiert, zur Spannungserhöhung auf 10 kV) +1 10-kV-Unterabschnittsverteiler +1 Abwärtstransformator-Einheit. Durch die Zuführung von 18 Gasgeneratoren mit je 1 MW Leistung an die 6 Transformator-Einheiten wird die Spannung von 400 V auf 10 kV erhöht und anschließend am 10-kV-Unterabschnittsverteiler zusammengeführt. Dieser versorgt den Kältekompressor mit Strom. Gleichzeitig wird ein Teil der elektrischen Energie an den Abwärtstransformator abgegeben, der die 400-V-Spannung verteilt.
Entsprechend der tatsächlichen Leistungsaufnahme des Projekts werden 1 bis 2 Sätze von 1-MW-Gasgeneratoren (auch bekannt als 1000-kW-Gasgenerator) kann abgeschaltet werden, was für die Verwendung umgeschaltet werden kann in anschließende GeneratorwartungFür das Projekt wird ein Fernsteuerungssystem empfohlen, das den Betrieb des Generatorsatzes im zentralen Kontrollraum überwachen kann. Die Abgase des Gasgeneratorsatzes werden zur Abwärmenutzung verwendet; die 1-MW-Einheit ist mit einem Abgassammler und -flansch der Größe DN300 ausgestattet.
Die vom Nutzer bereitgestellte Hochspannungsversorgung arbeitet mit 10 kV ± 5 %, 50 Hz ± 0,5 Hz, dreiphasig, dreiadrig, und der Neutralleiter ist nicht geerdet. Die armierten Hochspannungskabel werden direkt im Erdreich verlegt.
Entwurfsumfang
Partei B ist verantwortlich für die Planung des 10-kV/0,4-kV-Umspannwerks und des Stromversorgungs- und -verteilungssystems der Verflüssigungsanlage (mit dem Stromempfangsmast des 10-kV-Einspeiseverteilers als Grenze). Sie ist verantwortlich für die Erstellung der Hoch- und Niederspannungs-Systempläne, der Schaltpläne für die elektrische Steuerung, des Klemmenplans, des Referenzlayouts für die Hoch- und Niederspannungsanlagen sowie der lokalen Bedienkästen (Verteilersäulen). Die Stromverteilung der Gesamtanlagenversorgung, die Stromversorgung der Hauptpumpe der Brandschutzanlage, die öffentliche Beleuchtung der gesamten Anlage, die Gebäudebeleuchtung, die Notstromversorgung der Dieselgeneratoren und die Wartungsverteiler (Verteilerschränke) fallen nicht in den Geltungsbereich dieser Planung.
Gestaltungs- und Auswahlprinzipien
(1) Die elektronische Steuerungseinrichtung dieser Verflüssigungsanlage muss zuverlässig, sicher, fortschrittlich und einfach zu bedienen sein, wobei die Auslegungsbedingungen und Prozessanforderungen erfüllt werden müssen.
(2) Die Steuerung, Messung, der Schutz und die Signalgebung aller Motoren und elektrischen Geräte müssen gemäß den einschlägigen nationalen Vorschriften erfolgen.
(3) Das 0,4-kV-System im Werk ist als Doppelkreis ausgelegt.
(4) Alle prozesselektrischen Anlagen sind mit lokalen Bedienschränken ausgestattet. Die Explosionsschutzklasse der lokalen elektrischen Bediengeräte in explosionsgefährdeten Bereichen entspricht DIIBT4 und ist IP65; die Schutzklasse der elektrischen Bediengeräte im Außenbereich außerhalb explosionsgefährdeter Bereiche ist IP54, die Schutzklasse der elektronischen Bediengeräte im Innenbereich entspricht IP30.
(5) Beim Anlauf der Hoch- und Niederspannungsmotoren muss die Busspannung mindestens 85 % der Nennspannung betragen. Daher ist für Niederspannungsmotoren mit einer Nennleistung von 75 kW und mehr ein Sanftanlauf erforderlich; der Hauptmotor des Kältemittelverdichters ist mit einem elektronischen Hochspannungs-Sanftanlaufgerät ausgestattet.
(6) Das Hochspannungssystem verwendet eine mikrocomputerintegrierte Schutzeinrichtung zur Realisierung von Funktionen wie Relaisschutz und Messung.
(7) Die Betriebs-, Schutz- und Signalversorgung der Hochspannungsschaltanlage erfolgt über eine Gleichstromversorgung von 220 V, die von einer wartungsfreien Blei-Säure-Batterie gespeist wird. Die Gleichstromversorgung wird mit dem 10-kV-System geteilt.
(8) Der Betriebszustand der elektrischen Anlagen der gesamten Verflüssigungsanlage sowie das Stromsignal der Motoren ab 30 kW werden im Prozessleitsystem (DCS) angezeigt. Sämtliche elektrischen Anlagenteile der Prozessanlage können über das DCS in der zentralen Leitwarte gestartet und gestoppt werden; alternativ ist auch eine lokale Steuerung möglich. Not-Aus-Schalter für Kältemittelkompressoren, Speisegaskompressoren, Umwälzpumpen usw. sind in der zentralen Leitwarte installiert.
(9) Die umfassende Mikrocomputer-Schutzeinrichtung des Mittelspannungssystems ist dezentral in jedem Schaltschrank installiert und mit einem Mikrocomputer-basierten Hintergrundüberwachungssystem ausgestattet. Das Hintergrundüberwachungssystem des 10-kV-Systems wird gemeinsam mit dem des 35-kV-Systems genutzt, sodass keine separate Einrichtung erforderlich ist. Es ermöglicht die Überwachung der Leistungsaufnahmeparameter der Verflüssigungsanlage, die Qualitätskontrolle der Netzstromversorgung, die Fernsteuerung der Anlagen, Mess- und Alarmfunktionen, die Berichtserstellung, Trendanalyse, Statistik und Aufzeichnung aller elektrischen Parameter der Verflüssigungsanlage.
(10) Das 10-kV-Hochspannungssystem ist mit einer dynamischen, zentralen Blindleistungskompensationsanlage ausgestattet, um die Blindleistung der Hochspannungsanlagen zu kompensieren. Nach der Kompensation beträgt der Leistungsfaktor des Sammelschienensystems mehr als 0,95. Das Niederspannungssystem ist mit einer berührungslosen Blindleistungskompensationsanlage ausgestattet, um die Blindleistung der 380-V-Sammelschiene zu kompensieren. Nach der Kompensation beträgt der Leistungsfaktor der Sammelschiene mehr als 0,95.
Veröffentlichungsdatum: 09.01.2023
