Lärmbehandlung des Gasgeneratorsatzes

Das Gasgeneratoraggregat besteht aus Gasmotor, Generator, Schaltschrank und weiteren Komponenten. Gasmotor und Generator sind auf demselben Stahlchassis montiert. Als Brennstoff dient Erdgas, Begleitgas aus Bohrlochanlagen, Grubengas, Wassergas, Raffinerie- und Chemieabgas, Biogas, Kokereigas, Hochofengas und andere brennbare Gase.

Es startet schnell und ist wirtschaftlich. Insbesondere aufgrund der Anforderungen an eine hohe Lebensqualität in Städten werden gasbetriebene Generatoren häufig als Notstromversorgung in Telekommunikationsunternehmen, Postämtern, Banken, Bibliotheken, Krankenhäusern, Hotels und anderen Einrichtungen eingesetzt. Der Geräuschpegel eines gasbetriebenen Generators liegt im Normalbetrieb zwischen 110 und 95 dB(A). Die Norm GB 3096-93 für Lärmschutz in städtischen Gebieten enthält strenge Vorgaben zum Lärmpegel. Für Gebiete der Klasse 2 (gemischte Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete) gelten tagsüber 60 dB(A) und nachts 50 dB(A); für Gebiete der Klasse 1 (Wohn-, Kultur- und Bildungsgebiete) liegen die Grenzwerte bei 55 dB(A) tagsüber und 45 dB(A) nachts. Der Betriebslärm der Generatoren führt zu erheblicher Lärmbelästigung im städtischen Umfeld, beeinträchtigt das normale Leben und Arbeiten der Anwohner und schränkt die breite Anwendung gasbetriebener Generatoren ein. In diesem Beitrag werden Maßnahmen zur Geräuschreduzierung bei Gasgeneratoren vorgeschlagen, um deren Verbreitung und Anwendung zu fördern.

Der Lärm des Gasmotors ist die Hauptlärmquelle von Gasgeneratoren. Er lässt sich in aerodynamische, Verbrennungs-, mechanische, Abgas- und Vibrationsgeräusche unterteilen. Aerodynamische Geräusche umfassen hauptsächlich Luftschwingungen, die durch Einlass, Auslass und Lüfterrotation entstehen und direkt auf die Luft übertragen werden. Die durch die Verbrennung im Zylinder entstehenden Druckschwingungen werden durch den Zylinderkopf übertragen, und das vom Zylinderkopf abgestrahlte Geräusch wird als Verbrennungsgeräusch bezeichnet. Der Aufprall des Kolbens auf die Zylinderlaufbuchse und die durch bewegliche Teile wie Ventiltrieb und Lufteinspritzsystem erzeugten Stoßschwingungen werden zusammenfassend als mechanische Geräusche bezeichnet. Im Betrieb strömt das Abgas mit hoher Geschwindigkeit aus dem Auslassventil, gelangt über den Abgaskrümmer in den Schalldämpfer und wird schließlich über das Auspuffrohr in die Atmosphäre abgeleitet. Das Abgasgeräusch ist das lauteste Geräusch des Motors und liegt oft etwa 15 dB(A) über dem Geräuschpegel des Motors. Es folgen Verbrennungs-, mechanische, Lüfter- und Ansauggeräusche.

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Veröffentlichungsdatum: 04.03.2022