2.3 Trocknungseinheit für Speisegas
1) Prozessbeschreibung
Das entsäuerte Erdgas tritt in den Trocknungseinheit für SpeisegasDas Gerät nutzt die Temperaturwechseladsorption zur Gastrennung und -reinigung. Diese Technologie basiert auf der physikalischen Adsorption von Gasmolekülen an der inneren Oberfläche des Adsorptionsmittels (poröses Feststoffmaterial). Charakteristisch für die Adsorption ist die Abhängigkeit der Kapazität von Temperatur und Druck. Da das Adsorptionsmittel selektiv verschiedene Gaskomponenten adsorbiert, werden einige Komponenten des Gasgemisches bei niedriger Temperatur und hohem Druck adsorbiert, während die nicht adsorbierten Komponenten durch die Adsorptionsschicht austreten. Die adsorbierten Komponenten werden anschließend bei hoher Temperatur und niedrigem Druck desorbiert, um erneut bei niedriger Temperatur und hohem Druck adsorbiert zu werden. Durch den Einsatz mehrerer Adsorptionstürme lässt sich eine kontinuierliche Gastrennung erreichen.
Die Anlage zur Trocknung des Speisegases und zur Entfernung schwerer Kohlenwasserstoffe ist mit drei Adsorbern für den Schaltbetrieb ausgestattet: einem für die Adsorption, einem für die Kaltblasung und einem für die Wärmeregeneration.
Das aus der Entsäuerungsanlage kommende Zufuhrgas tritt in den oberen Teil des Adsorbers ein und verlässt diesen nach der Entfeuchtung durch Molekularsiebadsorption am unteren Ende. Anschließend gelangt das Erdgas in den Quecksilberabscheider.
Die Trocknungseinheit für Speisegas nutzt eine geringe Menge Speisegas als Medium für Kaltblasen und Regeneration. Nachdem das Regenerationsgas den Adsorptionsturm verlassen hat, wird es gekühlt, abgetrennt und im adsorbierten Zustand zum Einlass des Trocknungsturms zurückgeführt.
Das Regenerationsgas durchströmt zunächst den gekühlten Adsorber von oben nach unten. Anschließend wird es mittels eines Regenerationsheizers auf eine Regenerationstemperatur von 180–260 °C erhitzt und tritt dann von unten in den Adsorber ein, um das vom Adsorptionsmittel adsorbierte Wasser zu absorbieren. Das Regenerationsgas verlässt den Trockner oben, wird im Regenerationskühler abgekühlt und gelangt in den Regenerationsgasabscheider. Dort wird die darin enthaltene Flüssigkeit abgetrennt und zum Adsorber zurückgeführt.
Nach Durchlaufen dieser Einheit beträgt der Wassergehalt im trockenen Erdgas ≤1 ppm.
Die Hauptausrüstung besteht aus Adsorptionsturm, Regenerationserhitzer, Regenerationsgaskühler und Regenerationsgasabscheider.
2) Auslegungsparameter
Verarbeitungskapazität für Speisegas:10×10 4 Nm 3 /D
Betriebsdruck: 5,2 MPa.G
Adsorptionstemperatur: 40 ℃
Regenerationstemperatur: 180 ℃ ~260 ℃
Regenerative Wärmequelle: Wärmeträgerölheizung
Der Gehalt an H2Der O-Gehalt im gereinigten Gas beträgt ≤ 1 ppm
2.4 Quecksilberentfernungseinheit für Speisegas
1) Prozessbeschreibung
Das von schweren Kohlenwasserstoffen befreite Erdgas gelangt zunächst in den mit Schwefel imprägnierten Aktivkohle-Adsorber. Dort reagiert Quecksilber mit dem Schwefel der Aktivkohle zu Quecksilbersulfid, das an der Aktivkohle adsorbiert wird und so die Quecksilberentfernung bewirkt. Der Quecksilbergehalt des aus dem Quecksilberabscheider austretenden Erdgases liegt unter 0,01 µg/Nm³.
Der Quecksilberentferner wird aufgestellt und die mit Schwefel imprägnierte Aktivkohle entsprechend den Detektionsbedingungen ausgetauscht.
Das dezentrale Erdgas gelangt in die Filteranlage.
2) Auslegungsparameter
Verarbeitungskapazität für Speisegas:10×10 4 Nm 3 /D
Betriebsdruck: 5,0 MPa.G
Adsorptionstemperatur: 40 ℃
Der Hg-Gehalt im gereinigten Gas beträgt ≤ 0,01 μg/Nm³ 3
3) Anpassungsumfang: 50%~110%.
2,5 Zufuhrgasfiltrationseinheit
1) Prozessbeschreibung
Die Filtereinheit ist mit einem Filter ausgestattet, der je nach Widerstandsdaten umgeschaltet und verwendet werden kann, um den Zweck der Filtration von Molekularsieb- und Aktivkohlestaub zu erreichen.
Nach der Entstaubung sind die Staubpartikel im Zufuhrgas kleiner als 10 μm.
Das wichtigste Ausrüstungsteil ist der Staubfilter.
Verarbeitungskapazität für Speisegas:10×10 4 Nm 3 /D
2) Auslegungsparameter
Betriebsdruck: 5 MPa.G
Der Staubgehalt im gereinigten Gas beträgt ≤ 5 μm
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Veröffentlichungsdatum: 23. Juli 2023