Verarbeitungstechnologie von verflüssigtem Erdgas-BOG unter verschiedenen Bedingungen-2

4. Analyse des Energieverbrauchs des Moorbehandlungsverfahrens

Auf Basis der tatsächlichen Betriebsparameter der Anlagen und der Prozessdatenaufzeichnungen der Moorbehandlungsanlage im LNG-Terminal werden die Rekondensations- und Direktkompressionsprozesse verglichen und das unter verschiedenen Bedingungen erzeugte Moor in Kombination mit den Datensimulationsergebnissen analysiert, um das Ziel der Energieeinsparung, Verbrauchsreduzierung, Effizienzsteigerung und Kostensenkung optimal zu erreichen.

5 vergleichende Analyse

(1) Im LNG-Terminal ist der Energieverbrauch des Rekondensationsprozesses im Vergleich zur Direktkompression umso geringer, je mehr Sumpfwasser entsteht. Allerdings ist zusätzliche Kühlleistung erforderlich, um die Sumpfwasserrekondensation zu unterstützen.

(2) Der Energieverbrauch unter Rekondensationsbedingungen hängt vom Sumpfvolumen, dem Ein- und Auslassdruck sowie dem Auslassdruck ab. Bei unterschiedlichem Einlassdruck und gleichem Ein- und Auslassdruck sinkt der Energieverbrauch des Kompressors mit steigendem Einlassdruck deutlich.

(3) Bei gleichem Eingangsdruck ist der Energieverbrauch des Kompressors mit steigendem Ausgangsdruck deutlich höher als der der Hochdruckpumpe. Das heißt, bei hohem Druck im Exportleitungsnetz ist der Energieverbrauch des Rekondensationsprozesses geringer.

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(4) Gemäß dem Zusammenhang zwischen Kompressorausgangsdruck und Geräteleistungsaufnahme in Tabelle 2 steigt die Leistungsaufnahme der Tankpumpe mit zunehmendem Ausgangsdruck, und die Gesamtleistungsaufnahme der Geräte korreliert positiv mit dem Ausgangsdruck. Die Leistungsaufnahme der Tankpumpe und der Hochdruckpumpe ändert sich jedoch kaum, was darauf hindeutet, dass der Anstieg der Gesamtleistungsaufnahme durch den Anstieg der Kompressorleistungsaufnahme verursacht wird.

6 Schlussfolgerungen und Vorschläge:

Aus der obigen Analyse geht hervor, dass bei der tatsächlichen Betriebsführung und Prozessbehandlung auf folgende Punkte zu achten ist:

(1) Bei vollständiger Kondensation des Moores wird der Energieverbrauch des Kompressors reduziert und die Kosten werden durch Verringerung des Mooraustrittsdrucks gesenkt.

(2) Bei großen LNG-Empfangsstationen ist bei hohem Druck im Exportpipelinenetz das Rekondensationsverfahren dem direkten Kompressionsverfahren vorzuziehen, und der Energieverbrauch für die Rekondensation ist geringer.

(3) Kleine Satellitenstationen und Tankstellen sollten das Direktverdichtungsverfahren mit geringerem Energieverbrauch nutzen, da das Rekondensationsverfahren zwar hohe Investitionen erfordert, der Energieeinsparungseffekt jedoch gering ist. Dies liegt hauptsächlich daran, dass kleine Satellitenstationen und Tankstellen ein kleines Versorgungsgebiet haben, der Druck im Exportleitungsnetz gering ist und die Verdunstungskapazität des Moorwassers begrenzt ist.

(4) Reduzierung der Sumpfbildung. Überwachung der Temperatur von Lagertank, Prozessleitung und Kaileitung; Durchführung von Vor-Ort-Inspektionen der Isolierung von Rohrleitungen und Anlagen, um festzustellen, ob Kondenswasserbildung, ungewöhnliche Vereisung, Verformungen oder Beschädigungen der Isolierschicht usw. vorliegen, um lokale oder allgemeine Wärmeverluste der Rohrleitung zu verhindern, die zu einem Anstieg der Rohrleitungstemperatur und einer Vergrößerung des Sumpfvolumens im Terminalsystem führen könnten.

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Veröffentlichungsdatum: 26. Juni 2022