Es gibt viele Möglichkeiten, verschiedene Teilprozesse für die Verarbeitung zu konfigurieren. Erdgasbehandlung am Bohrlochkopf UndErdgasaufbereitungsanlageIm Folgenden wird eine typische Konfiguration für Erdgas aus nicht-assoziierten Erdgasquellen dargestellt. Sie zeigt, wie das Rohgas zu verkaufsfertigem Erdgas aufbereitet und über Pipelines zum Endverbraucher transportiert wird. Erdgasflüssigkeit (NGL): Propan, Butan und C5+ (eine gängige Bezeichnung für Pentan plus hochmolekulare Kohlenwasserstoffe). Das Erdgas wird üblicherweise aus einer Gruppe benachbarter Bohrungen gewonnen und zunächst im Separatorbehälter am Sammelpunkt aufbereitet. freies Wasser entfernen(Entfernung von Wasser aus Erdgas) und Erdgas-Kondensat. Das Kondensatwasser wird üblicherweise zur Raffinerie geleitet, dort aufbereitet und als Abwasser behandelt.
Anschließend wird das Speisegas durch die Pipeline zur Gasaufbereitungsanlage transportiert, wo die erste Reinigung üblicherweise erfolgt. saure Gase entfernen (Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid). Aufgrund verschiedener Leistungs- und Umweltbeschränkungen des Aminverfahrens gewinnen neuere Technologien, die auf der Verwendung von Polymermembranen zur Abtrennung von Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff aus Erdgasströmen basieren, zunehmend an Bedeutung. Die Membran ist attraktiv, da sie keine Reagenzien verbraucht. Saures Gas (falls vorhanden) wird durch Membran- oder Aminbehandlung entfernt und anschließend einer Schwefelrückgewinnungsanlage zugeführt, die den Schwefelwasserstoff im sauren Gas in elementaren Schwefel oder Schwefelsäure umwandelt. Unter den Verfahren, die für diese Umwandlungen eingesetzt werden können, ist das Claus-Verfahren mit Abstand das bekannteste Verfahren zur Gewinnung von elementarem Schwefel, während das traditionelle Kontaktverfahren und das Nassschwefelsäureverfahren (WSA) die gängigsten Technologien zur Gewinnung von Schwefelsäure darstellen. Geringe Mengen an saurem Gas können durch Verbrennung behandelt werden.
Das Restgas des Claus-Prozesses wird üblicherweise als Abgas bezeichnet und anschließend in der Abgasreinigungsanlage aufbereitet, um die restlichen Schwefelverbindungen zurückzugewinnen und dem Claus-Prozess wieder zuzuführen. Es gibt zahlreiche weitere Verfahren zur Aufbereitung des Abgases des Claus-Prozesses. Aus diesem Grund eignet sich das WSA-Verfahren besonders gut, da es eine Selbsterhitzungsbehandlung des Abgases ermöglicht.
Im nächsten Schritt der Gasaufbereitungsanlage wird die erneuerbare Absorption in flüssigem Triethylenglykol (TEG), allgemein bekannt als Ethylenglykol-Dehydratisierung, oder die Verwendung von hygroskopischen Chlorid-Trockenmitteln oder die Druckwechseladsorption (PSA) mit festen Adsorptionsmitteln zur Entfernung von Wasserdampf aus dem Gas eingesetzt. Alternativ können auch andere, relativ neue Verfahren wie die Membrantrenntechnik in Betracht gezogen werden.
Anschließend wird Quecksilber mittels eines Adsorptionsverfahrens, beispielsweise mit Aktivkohle oder erneuerbarem Molekularsieb, entfernt.
Obwohl nicht üblich, wird manchmal eines der drei Verfahren zur Entfernung und Abtrennung von Stickstoff eingesetzt:
- Das Niedertemperaturverfahren (Stickstoffentfernungsvorrichtung) nutzt die Niedertemperaturdestillation. Bei Bedarf kann das Verfahren zur Heliumgewinnung modifiziert werden.
- Beim Absorptionsprozess wird mageres Öl oder ein spezielles Lösungsmittel als Absorptionsmittel verwendet.
- Beim Adsorptionsverfahren wird Aktivkohle oder Molekularsieb als Adsorptionsmittel verwendet. Die Anwendbarkeit dieser Methode ist möglicherweise eingeschränkt, da sie angeblich zu Verlusten von Butan und schwereren Kohlenwasserstoffen führt.
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Veröffentlichungsdatum: 26. Februar 2024
