Beschreibung
Der Einsatz von Verdampfungskristallisationsanlagen zur Abwasserbehandlung von Erdgasaufbereitungsanlagen muss in Verbindung mit dem Phasendiagramm von Na₂SO₄-NaCl-H₂O analysiert werden. Die Verdampfungskristallisation dient nicht nur der Trennung von Salz und Wasser, sondern nutzt auch die unterschiedlichen Löslichkeitseigenschaften der anorganischen Salze, um diese schrittweise und effektiv abzutrennen. Dank des Phasengleichgewichts kann diese Technologie nicht nur in der Abwasserbehandlung von Aufbereitungsanlagen, sondern auch in der Behandlung von Erdgasfeldwasser, Grundwassersole, Salzseewasser und Abwässern mit verschiedenen anorganischen Salzen eingesetzt werden. Nach der Salzwasserabtrennung kann die Salz-Wasser-Trennung erfolgen. Die abgetrennten anorganischen Salze können je nach Trennqualität wiederverwendet, als chemische Rohstoffe oder als Futtermittel eingesetzt werden. Dies ermöglicht nicht nur eine abwasserfreie Produktion, sondern auch das rationelle Recycling verschiedener wertvoller Ressourcen.
Das Abwasser der Kläranlage durchläuft zunächst die Umkehrosmoseanlage. Nach zweistufiger Membrankonzentration wird Frischwasser wiederverwendet. Das konzentrierte Wasser gelangt in den Konzentrationsbehälter und wird über die Speisepumpe in die Verdampfungskristallisationsanlage geleitet. Dort konzentriert sich die Flüssigkeit aufgrund der unterschiedlichen Löslichkeit von Na₂SO₄ und NaCl durch die Verdunstung des Wassers weiter, wobei Na₂SO₄ bevorzugt auskristallisiert und als Nitratsuspension ausfällt. Diese Nitratsuspension gelangt über die Suspensionspumpe in die Zentrifugalentwässerungsanlage. Nach der Fest-Flüssig-Trennung wird die Zentrifugalmutterlauge in die Verdampfungskristallisationsanlage zurückgeführt, und das feste Salz wird als Industriesalz verkauft. Durch die Verdampfung reichert sich der CSB im Rohwasser mit abnehmendem Wassergehalt an, was zu einer Erhöhung der Viskosität der Zulaufflüssigkeit im Verdampfungsbehälter führt und die Kristallisation von Salz im Verdampfungsprozess stark beeinträchtigt.
Das Aufgabematerial der Verdampfungskristallisationsanlage ist Sole aus der vorgelagerten Elektrodialyseanlage, und die Verarbeitungskapazität der Anlage beträgt 300 m³/d. Die jährliche Produktionszeit beträgt 8000 Stunden.
Hauptausrüstung: Prozessintegrations-Skid, Kompressor-Skid, Mischkohlenwasserstoff-Speicher-Skid, Mess- und Regeleinrichtung.
Solebedingungen
Durchfluss: 300 m³/d
Druck: 0,4 ~ 0,45 MPa (g)
Temperatur: 20 ~ 50 ℃
Solequelle: konzentrierte Sole aus Elektrodialysebehandlung und normales Abwasser nach biochemischer Behandlung.
Bedingungen für das Produktionsgerät
Durchfluss 300 m³/d
Druck 0,25 ~ 0,27 MPa (g)
Temperatur ~ 40 ℃
Feststoff 0,25 t/h
Maximale Gesamtgröße 30 x 18 x 26 (m)




