Triethylenglykol-Dehydratisierungsanlage zur Erdgasverarbeitung (1)

Das frisch aus der Bohrung geförderte Erdgas ist üblicherweise mit gesättigtem Wasserdampf angereichert, was erhebliche Schäden verursachen kann. Erdgas mit sauren Bestandteilen neigt in Gegenwart von Wasser zur Säurekorrosion von Rohrleitungen und Anlagen; Feuchtigkeit kann die Transportkapazität von Erdgasleitungen verringern und zu unnötigem Energieverbrauch führen. Daher… Erdgasentwässerung ist unbedingt notwendig.

Die Erdgasentwässerung ist ein Verfahren, bei dem mithilfe bestimmter Methoden gesättigter Wasserdampf aus Erdgas entfernt wird. Gängige Methoden umfassen die Kühlentwässerung, Lösungsmittelabsorption Dehydratisierung, Feststoffadsorption DehydratisierungMembranentwässerung usw. Verschiedene Entwässerungsmethoden haben ihre eigenen Charakteristika und eignen sich für unterschiedliche Umgebungen.

TEG-Entwässerungsanlage 03

Der Hauptprozess der Triethylenglykol-Herstellung ist wie folgt:

Feuchtes Erdgas im gesättigten Zustand wird mittels Filterabscheider von Flüssigkeitströpfchen mit einem Durchmesser von 5 μm und mehr getrennt und gelangt anschließend in die Gas-Flüssigkeits-Trennkammer im unteren Bereich des Triethylenglykol-Absorptionsturms der Entwässerungsanlage. Dort wird die freie Flüssigkeit abgetrennt, die bei einem Störfall des Filterabscheiders in den Absorptionsturm gelangt sein könnte. Das regenerierte Triethylenglykol wird über das Steigrohr in den Absorptionsturm gepumpt und von unten nach oben mit dem Erdgas in Kontakt gebracht, um Stoffaustausch und Feuchtigkeitsentfernung zu gewährleisten. Das entwässerte Erdgas wird nach der Abscheidung der Glykoltröpfchen mit einem Durchmesser von mehr als 5 μm über den Nebelabscheider am Turmkopf aus dem Turm abgeleitet.

Nach Verlassen des Absorptionsturms wird die Wärme mit dem heißen, mageren Glykol ausgetauscht, bevor dieses über einen Rohrwärmetauscher in den Turm eintritt. Dadurch wird die Temperatur des in den Turm eintretenden Triethylenglykols gesenkt. Nach dem Wärmeaustausch gelangt das Erdgas in den Filterabscheider, um das mitgeführte Glykol abzutrennen, und anschließend in die Exportleitung. Das mit Triethylenglykol angereicherte Gas (TEG), das die Feuchtigkeit im Erdgas absorbiert, strömt aus dem Absorptionsturm und gelangt zum Flüssigkeitsstandregelventil. Nach der Druckentlastung gelangt es auf die Rücklaufkühlplatte am Kopf der Destillationskolonne für die angereicherte Flüssigkeit, um Wärme mit dem im Verdampfer erzeugten Heißdampf auszutauschen. Durch die Bereitstellung der Rücklaufkühlleistung am Kolonnenkopf wird das angereicherte Triethylenglykol auf etwa 50 °C erwärmt. Das Auslassrohr mündet in den TEG-Entspannungsbehälter. Dort wird das angereicherte Glykol auf 0,4 MPa bis 0,6 MPa entspannt. Kohlenwasserstoffgase und andere im TEG gelöste Gase werden entgast und dienen als Brenngas für die Verbrennung im Verdampfer.

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Veröffentlichungsdatum: 21. Dezember 2023